Wissenschaftlich-technischer Hintergrund

Technik ist verständlicherweise nicht Jedermans Sache.
Darum machen wir es wirklich kurz und untermalen diesen kleinen 2. Abschnitt mit ein paar Bildern – die sagen mehr als 1000 Worte

● Der Spiritismus und die Wissenschaft

Logischerweise hat sich auch die Wissenschaft an namhaften Universitäten von Petersburg bis Paris mit diesen Phänomenen auseinandergesetzt.

Charles Richet hat 1905 den Ausdruck »Métapsychique - Metapsychik« geprägt. Er hat sich dabei von Aristóteles inspirieren lassen, der ein Buch über die Gesetze der Natur - jenseits der physikalischen Welt - geschrieben hat; er nannte es »Metaphysik«
(aus dem Griechischen: meta ta physika => jenseits der Physik)
Richet prägte entsprechend:
meta ta psyche => jenseits der Psyche   —   meta ta psychique => jenseits des Psychischen - der »Psychik«

Metapsychik ist eine Wissenschaft, die mechanische oder psychologische Phänomene zum Gegenstand hat, die durch scheinbar intelligente Kräfte oder unbekannte Mächte hervorgerufen werden, die in der menschlichen Intelligenz schlummern.

Die Metapsychik ist hinsichtlich der Forschung der paranormalen Phänomene die Vorgängerin der heutigen »Parapsychologie«.

Charles Richet (1850-1935) teilt die Geschichte der parapsychologischen Phänomenologie in 4 Perioden ein:
Mystische Periode - vom Ursprung bis zu Franz Anton Mesmer (1776)
Magnetische Periode - von Mesmer bis zu den Geschwistern Fox (1847)
Spiritistische Periode - von den Gesch. Fox bis William Crookes (1872)
Wissenschaftliche Periode - von W. Crookes bis zur gegenwärtigen Zeit

Die bekanntesten Köpfe der wissenschaftlichen Periode:
Aksákow, Alexander Nikolajewitsch (1832-1903)
Barret, William Fletcher (1845-1926)
Bozzano, Ernesto (1862-1943)
Crawford, William Jackson ( ? -1920)
Crookes, William (1832-1919)
de Rochas, Eugène Auguste Albert (1837-1914)
Delanne, Gabriel (1857-1926)
Dessoir, Prof. Max (1867-1947)
Du Prel, Carl Freiherr (1839-1899)
Fechner, Gustav Theodor (1801-1887)
Flammarion, Nicolas Camille (1842-1925)
Geley, Gustave (1868-1924)
Gibier, Paul (1851-1900
Kardec, Allan (1804-1869) – (Hippolyte Léon Denizard Rivail)
Lodge, Oliver (1851-1940)
Lombroso, Cesare (1836-1909)
Maxwell, Joseph (1858-1915)
Myers, Frederic William Henry (1843-1901)
Ochorowicz, Julian (1850-1917)
Richet, Charles (1850-1935)
Schrenck-Notzing, Albert Freiherr von (1862-1929)
Zöllner, Johann Carl Friedrich (1834-1882)


● Der Mensch und seine Körper

Wir wissen aus der Literatur, dass es neben dem physischen Körper noch weitere hypothetische, feinstoffliche, nicht sichtbare Körper gibt:
Astral-Körper – Äther-Körper – Causal-Körper
Emotional-Körper – Mental-Körper – Vital-Körper – usw.

Zum besseren Verständnis des »Mediumistischen Heilens« sind folgende hypothetische, feinstoffliche, nicht sichtbare Körper dem physischen Körper zugeordnet:

Model vom Mensch und seine KörperAstralkörper
oder auch das Astral-Doppel. Nach dem »Lexikon der Parapsychologie« von Werner F. Bonin versteht man unter Astralkörper einen hypothetischen, feinstofflichen Körper, der der normalen menschlichen Physis übergeordnet und das sie belebende Element ist.

Vitalkörper
ist ein hypothetischer, feinstofflicher Körper, der der normalen menschlichen Physis übergeordnet und das formgebende Element ist - Biologisches Organisatorisches Modell.

In der Anthroposophie (Rudolf Steiner, 1861-1925) spricht man in diesem Zusammenhang vom Ätherkörper oder »Bildekräfteleib«, der dem physischen Körper unbedingt zugeordnet; ohne Ätherkörper als ein »Vehikel des Bios«, der dem Vitalkörper gleichzusetzen ist, wäre der physische Körper tot.


● Kurz zum technischen Hintergrund des Fremdeinflusses

Heute ist die sogenannte »Fremdenergie« und der Funktionsablauf bei »Fremdeinfluss« mit den Erkenntnissen um den »Magnetismus« erklärbar.

Im Okkultismus ist Magnetismus die Bezeichnung für eine eigentümliche Kraft oder Wirkung, die einen bestimmten Einfluss auf den Menschen (aber auch auf Tiere und Pflanzen) ausüben kann. Dieser Magnetismus umfasst insbesondere die unsichtbare, unwägbare und im 18. Jahrhundert von Franz Anton Mesmer (1734-1815) wiederentdeckte, aber sicher schon bei den Ägyptern und Orientalen bekannt gewesene natürliche Kraft. Mesmer nannte diese Kraft einfach »magnetisches Fluidum«.

Stab-Magnet Magnetisches Feld Mesmer Biomagnetisches Feld Model eines biomagnetischen Feldes

In der akademischen Wissenschaft wird die Existenz einer solchen Kraft meistens bestritten. Mesmer erkannte jedoch, dass es Menschen gibt, die solche magnetischen Kräfte an den Fingerspitzen haben, sie teilweise auch durch die Augen ausstrahlen und diese für Heilzwecke einsetzen können.

MagnetiseurMesmer bezeichnete diesen Magnetismus als »Magnetisme animal« (Magnetismus, der Lebewesen zueigen ist), womit er den Gegensatz herausstellen wollte zum natürlichen Magnetismus des Erdfeldes, also der unbelebten Natur.

Andere Interpreten haben für diese Erscheinungen ihre eigenen, oft eigenwilligen Umschreibungen geschaffen:
Od-Kraft bei Reichenbach,
N-Strahlen bei Blondot,
Orgon bei Wilhelm Reich,
psychotronische Energie im Ostblock, usw.

Nach letzten Erkenntnissen in der Feld-Physik und Quanten-Physik ist klar geworden, dass Seele, bzw. Geist ein »bio-magnetisches Feld« ist, das den Aufbau und die Existenz eines menschlich-physischen Körpers erst ermöglicht. Die Seele inkarniert in einen Körper - man spricht dann von einem »Inkarnierten« .

Wenn das bio-magnetische Feld eines Nicht-Inkarnierten – also eines Geistwesen – längere Zeit auf das Feld eines Inkarnierten einwirkt und diesen somit unbewusst oder bewusst beeinflusst, kann es zu psycho-somatischen Störungen bei diesem Inkarnierten kommen.

Mit »magnetischen Heilpasses« nach Mesmer kann man das gestörte bio-magnetische Feld im Körper eines hilfesuchenden Inkarnierten positiv manipulieren und wieder harmonisieren.

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